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GESELLSCHAFT
- Stiftungsrat in
Gemeinnützigen und wissenschaftlichen
Stiftungen
- aktive Unterstützung
von sozialen Institutionen
- Arbeitsgruppe für
Alternsforschung an der
Senioren-Universität Zürich,
Gründungsmitgleid,
siehe auch unizh.ch/...seniorenuni
- Historisches Lexikon der
Schweiz (HLS), Mitarbeit,
siehe auch dhs.ch
- Publizistische
Tätigkeit in den Bereichen:
- Finanzanlagen, siehe auch
amaa.ch,
- Politik, siehe auch
AGENDA
> Artikel,
- Geschichte*
- *eine meiner ersten
Arbeiten ist die Biografie des freisinnigen
Bundesrats Walther
Stampfli, Vater
der AHV, Vorsteher des
Volkswirtschaftsdepartements im 2.
Weltkrieg:
- Georg Hafner: Bundesrat
Walther Stampfli (1884-1965). Leiter der
Kriegswirtschaft im Zweiten Weltkrieg,
bundesrätlicher Vater der AHV. Olten,
Dietschi, 1986
Zitate über Walther
Stampfli
"...Während des
Zweiten Weltkriegs gab es einen freisinnigen
Volkswirtschaftsminister, Walther Stampfli, ein
Solothurner Freisinniger. Wir hätten
gestritten, wenn wir uns begegnet wären.
Dann gab es im Kanton Solothurn eine Firma
Bally, die Schuhe herstellte, auch
Militärschuhe. Der Chef der Firma Bally,
Iwan Bally, sass als freisinniger Ständerat
in diesem Gremium Ständerat, wie es sich
damals für einen freisinnigen Unternehmer
aus Solothurn gehörte. Die Arbeitnehmer der
Firma Bally wollten mit dem Herrn Bally einen
GAV abschliessen, und der Herr Bally sagte:
"Kommt doch nicht infrage, ich regle das alles
selber." Da gingen die Gewerkschaften zum Herrn
Stampfli, und der war freisinnig und früher
Von-Roll-Direktor und Helveter und hatte
Schmisse usw. Da sagte der Herr Stampfli: "Wir
wollen geordnete Verhältnisse im Kanton
Solothurn", liess den Iwan Bally kommen und
sagte: "Iwan, wenn du mit diesen Gewerkschaften
nicht einen Gesamtarbeitsvertrag abschliesst,
kannst du keine Militärschuhe mehr
liefern." Bally hatte bis zum letzten Tag einen
GAV..." (Ernst
Leuenberger, Ständerat, Herbstsession 2004,
30.9.04)
"...Für die vier 1940
neu gewählten Bundesräte (Enrico Celio
am 22.2., Walther Stampfli am 18.7., Karl Kobelt
und Eduard von Steiger am 10. 12.) fand David
Victor Kelly, der britische Gesandte in Bern,
lobende Worte. Einzig Enrico Celio stehe den
«collaborationist tendencies of M.
Pilet-Golaz» nahe, die anderen seien
«men of character», obwohl es sich um
Vertreter der gesellschaftlichen Aristokratie
handle, welche in der Schweiz
defätistischer sei als die weniger
privilegierten Stände..." (Luzi
Stamm: Dignity and Coolness,
PDF)
"...Dr. Walther Stampfli, der
Bundespräsident für das Jahr 1944,
versprach dann dem Schweizervolk in seiner
Neujahrsansprache die Einführung der
Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHV) auf
den 1. Januar 1948. Obwohl dieses Versprechen
damals in jeder Hinsicht kühn war, konnte
die Vorlage &endash; wie geplant &endash;
rechtzeitig in Kraft gesetzt werden. Den
umfangreichen Vorarbeiten einer
Expertenkommission und der gründlichen
Beratung im schweizerischen Parlament in nur ca.
7 Monaten folgte, nachdem zwischenzeitlich gegen
die Gesetzesvorlage hauptsächlich
Bürger der West- und Innerschweiz das
Referendum ergriffen hatten, am 6. Juli 1947 die
Volksabstimmung. 80 % der Stimmbürger
fanden den Weg zur Urne. 862 036 oder 79,3 % der
Stimmenden sprachen sich für, 215 496 oder
20,7 % gegen die AHV aus. Diese 79,3 % stellen
zahlenmässig die grösste
Majorität dar, die je einer Vorlage zum
Erfolg verholfen haben..." (50
Jahre AHV)
"...Apropoz AHV: Unsere AHV
ist nicht ein "Kind" des Sozialdemokraten
Hanspeter Tschudi, sondern des Solothurner
freisinnigen Bundesrates Walther Stampfli!..."
(Ruedi
Steiner: Gesunde
Sozialpolitik)
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